Über mich

Jeanette Ghyczy de Gicz (geb. Neuendorf) wurde 1968 in Ost-Berlin geboren. In früher Jugend erhielt sie eine professionelle Ballett-Ausbildung in der DDR und tanzte als Solistin an der Komischen Oper Berlin. Nach frühzeitiger Beendigung ihrer Tänzerlaufbahn wechselte sie in den Journalismus. Sie gehörte u.a. zum ersten Redaktionsteam von Spiegel Online. Später gründete sie ihre eigene PR-Agentur, spezialisierte sich auf den Bereich Online-Kommunikation und beriet zahlreiche Firmen. Sie schrieb bereits mehrere Kurzgeschichten, Gedichte sowie eine Kindergeschichte. Mit ihrem Mann, dem Maler Dénesh Ghyczy, lebt und arbeitet sie auf Schloss Rohrau in Niederösterreich.

 

In ihrem persönlichen Blog Tage ohne Datum schreibt Sie regelmäßig über Ihre Gedanken und Beobachtungen des alltäglichen Lebens.

Ein Gedanke zu “Über mich

  1. Hallo Jeannette,
    lese nun schon seit längerem Deinen schönen Blog.
    Die meisten Themen, über die Du schreibst, treiben mich auch um. Im Moment ist es der immer wiederkehrende Gedanke, was Heimat für mich ist. Ich habe eine ähnliche Biographie wie Du (bin ein Jahr älter). Ich hatte auch meine Jugend in Ost-Berlin, bin dann (noch zu Ostzeiten) über Ungarn und Österreich in den Westen gegangen. Dort habe ich mich nie richtig heimisch gefühlt, obwohl die meisten Leute nett und zugänglich waren. Ich habe mich immer fremd gefühlt. Dann wieder Anfang der 90-er nach Berlin zurück und seit fast 3 Jahren leben mein Mann und ich nun in Graz in der Steiermark. Graz ist sehr schön, auch nicht provinziell, es ist kulturell und auch sonst viel geboten und wir haben eine schöne Wohnung. Trotzdem fühle ich mich hier nach 3 Jahren immer noch fremd! Der Corona-Lockdown hat sicher auch einiges dazu beigetragen, wir kennen hier immer noch relativ wenig Leute. Aber ich will auch nicht jammern: wir reisen viel, wenn auch im Moment nur mit dem Auto (viel Norditalien, Slowenien und auch Österreich natürlich).
    Wir waren in Berlin die Nachbarn Deiner Mama ( in der Lindenallee… :-))
    Zu Karla habe ich auch noch etwas Kontakt über whatsapp. Sie hat mir gestern geschrieben und dann habe ich wieder an Deinen tollen Blog gedacht, in dem ich oft lese, wenn ich mich fremd fühle.
    Aber nach Berlin zurück wäre auch keine Option für Tilo und mich, wir wollten ja unbedingt weg, weil wir uns in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr wohlgefühlt haben. Wir versuchen nun, uns das Leben hier schön und lebenswert zu machen…
    Danke, daß Du mir ein Stück Heimat immer wieder nahe bringst, Jeannette!
    Alles Liebe und Gute für Dich und Deinen Mann. Hoffe Du fühlst Dich auch wohl in Österreich!

    Liebe Grüße aus der Steiermark (Graz),

    Kathrin.

    P.S: Das Thema „Graue Haare“ treibt mich auch grad um. Aber in 2 Wochen gehe ich wieder zum Friseur und lasse mich wieder erblonden :-)) Irgendwie fühle ich mich mit so grauen Haaren um Jahre älter und es passt nicht zu mir (bin eigentlich mittelblond). Ich finde graue Haare auch bei vielen Frauen toll, die Haare sehen dann ja auch meist gesünder aus. Habe für mich beschlossen, das noch um ein paar Jahre zu verschieben…

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